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Schichten – Klangartefakt

Reaktive Klangskulptur zur Erzeugung innerer Stille
Kunsthalle Weimar – Harry Graf Kessler, 11. – 17. Juli, 2007
Diplom, Medienkunst/Mediengestaltung, Bauhaus-Universität Weimar


Zu der Klangskulptur SCHICHTEN muss der Besucher eigentlich nur wissen, dass er in Art und Weise seiner Betrachtung und Handlung so frei sein kann, wie es ihm möglich ist. Es bleibt eine Sache der individuellen Aufmerksamkeit und Betrachtung, einen passenden oder auch absurden Wirkungszusammenhang zwischen Objekt, Individuum und Welt herzustellen.

Bei dieser Arbeit geht es mir um das Wechselverhältnis von Ort, Mensch und Technik, oder päziser, um die Aufmerksamkeitsrelation und -bewegung zwischen Artefakt und Ort, sowie der Rückführung dieser auf das je eigene Selbst.

Schichten, Marc Sauter, Diplom Bauhaus Universität

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Die Installation reagiert auf Umgebungslaute und verhält sich vorerst zurückhaltend. Erst mit der Zeit geht ein Klickkonzert in die Umgebung ein, zieht sich aber in Schweigen zurück, sobald eine abrupte akustische Stöhrung eintritt. Ist es still genug am Ort, beginnt erneut eine leise, aber wahrnehmbare, akustische Strukturierung der Zeit durch elektrische Entladungen zwischen den einzelnen Schichten (Klicks).

Nichts wiederholt sich. Nach kurzer Zeit bleiben die Besucher im Raum stehen – lauschen und identifizieren entfernte und nahe Geräusche. Pssst! – Hier wir nur noch geschlichen.


Das Objekt arbeitet auf Basis der Öffnung und Schließung von Stromkreisen. Gespeist von einem 9V-Akkumulator (nicht sichtbar), gesteuert von einem Mikrocontroller (nicht sichtbar) und reguliert durch die akustische Umgebung, dienen die beidseitig kupferkaschierten Tafeln als Signalträger (Unterseite) und Masse (Oberseite). Jede Schließung und Öffnung des Stromkreises führt bei den Piezos, angebracht auf den Schichten, zu einem leisen Klick.

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